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Träume

Posted by on 6. Januar 2015 with 0 Comments

(Jänner 2015)

Ich gehe über eine frühlingshafte Wiese, die sich etwas nach oben neigt, linkerhand steht ein kleines Haus, eine Art Bungalow. Die Eingangstür ist offen, ich bleibe im Eingang stehen, und erwarte komischerweise, einen Film zu sehen, nämlich die Verfilmung der Roy Black-Lebensgeschichte mit Christoph Waltz (die es wirklich gibt, aber ich hab keine Ahnung, wie ich im Traum darauf komme..). Ich stehe also im Eingang und beobachte die Szenerie in dem ebenerdigen Raum, erwarte, einen der Akteure als den jungen Christoph Waltz zu erkennen, aber er scheint hier nicht dabei zu sein. Es läuft ein Schlagertitel im Hintergrund, den ich nicht kenne, und eine der anwesenden Personen scheint quasi der Produzent zu sein – er spricht ziemlich aufgeregt darüber, dass Roy Black dieses Lied auf jedenfall bald singen und aufnehmen muss. Der, den ich für Roy Black/Christoph Waltz halte, steht grad bei einem geöffneten Kühlschrank, und als er sich umdreht, wird klar, er ist total verzweifelt, weint auch, er will dieses Lied nicht singen, nicht aufnehmen. Er scheint sehr unglücklich zu sein. Es sind noch andere Personen in dem Raum anwesend, unter anderem auch ein älterer Mann, der im Pyjama in einem Bett liegt und schläft, gleich neben dem Kühlschrank. Eine bizarre Szenerie natürlich.. Ich gehe dann weiter zu dem gegenüberliegenden Haus, dieses Haus ist meines, und auch da ist die Eingangstür offen – sie ist aus Prinzip immer offen, um Leuten Offenheit zu signalisieren und eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Als ich mich dem Haus nähere, sehe ich, dass vor mir ein paar Jugendliche in das Haus hineingehen, ich weiss nicht was sie da wollen, aber denke mir, ok, sie können gern hereinkommen. Ich betrete dann hinter ihnen das Haus und frage die Burschen, was sie wollen. Sie antworten mir, dass ich ja sicher Drogen zuhause haben muss – meine CDs sind so verrückt, dass ich sicher dauernd Drogen nehme, also muss ich bestimmt welche zuhause haben, und sie würden sich gern ein bissl was mitnehmen. Ich antworte ihnen eher sauer, dass ich keine Drogen nehme und auch keine besitze, aber wenn sie unbedingt wollen, sollen sie sich halt umschauen – sie haben aber zu dem Zeitpunkt bereits begonnen, in meinem Wohnzimmer alles zu durchsuchen. Mir ist das alles noch zusätzlich unangenehm, weil ich abends ein Konzert habe und mich noch in Ruhe und allein darauf vorbereiten will. Ich sage ihnen, sie werden hier nichts finden und sie sollen mein Wohnzimmer und meine persönlichen Sachen in Ruhe lassen, wenn sie wollen, können sie von mir aus das Bad durchsuchen. Gerade als ich das sage, sehe ich, wie einer der Jugendlichen eine Klarsichthülle mit Noten von mir mit einem Messer aufschlitzt, um darin nach Drogen zu suchen – ich werde wirklich ungehalten und schreie ihn an, „Oida, ich hab nix, ihr findet hier nix!“, und schaue ihm dabei intensiv in die Augen. Er lächelt, und sagt, „Ja, ich glaube du hast wirklich nix.“ Die Burschen ziehen dann langsam wieder ab; einer von ihnen, ein eher schmächtiger, schiebt ein riesiges Instrument im dazugehörigen schwarzen case hinaus – es muss ein Bass-Saxophon, oder sogar noch grösser, ein Kontrabass-Saxophon sein. Ich höre noch, wie er einen der anderen fragt, wann sie heute Probe haben. Dann Filmriss.. -Oida – strange & funny & interesting stuff..

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(Jänner 2015)

Ich bin mit einer Freundin in einem Konzert, offenbar in einem grösseren, modernen Jazzclub. Eine berühmte alte Schlagersängerin tritt auf, im Traum wusste ich auch ihren Namen, wahrscheinlich aber war es ein Phantasiename, nicht der einer „wirklichen“ Sängerin. Zuerst sitze ich mit der Freundin relativ weit hinten im Publikum. Die Band beginnt zu spielen, ohne die Sängerin, und die Freundin flüstert mir gleich bei den ersten Takten zu, ah, ein bekanntes Lied, das kennen wir alle (ich kannte es aber nicht). Aus der ersten Reihe des Publikums singt jemand mit, ich merke dann gleich, es muss sich um die besagte berühmte Sängerin handeln; sie sitzt zuerst noch auf ihrem Platz, in der Mitte der ersten Reihe, dann steht sie auf, und mit ihr stehen auch alle anderen auf, quasi als Zeichen der Ehrerbietung. Die Sängerin überragt aber interessanterweise alle anderen an Körpergrösse, sie ist wesentlich grösser als alle Leute rundherum; ich sehe sie im Moment nur von hinten, und würde sie so eigentlich eher für einen Mann als für eine Frau halten. Dann sehe ich ihr Gesicht – sie ist jetzt wieder auf „Normalgrösse“, und dem Publikum zugewandt, und ihr Gesicht ist völlig ungeschminkt. Sie hat weisse Haare. Sie singt ein Lied, in dem es offenbar um Kriegserlebnisse geht, und dauernd bricht ihr die Stimme weg, ich bin nicht sicher, ob sie von eigenen Erlebnissen singt oder einen Text von jemand anderem. Mich berührt das Lied und der Auftritt jedenfalls sehr, ich beginne bald zu weinen, und ziemlich intensiv – so, dass die Leute rundherum mich anschauen, ich weiss nicht, ob mir mein Weinen peinlich sein soll oder nicht. Inzwischen sitze ich mit der Freundin aber interessanterweise nicht mehr hinten im Publikum, sondern ganz vorne in der ersten Reihe – hinter uns sind einige Reihen komplett leer, und erst weiter hinten sitzen wieder Leute. Ich wische mir noch immer die Tränen weg und versuche mich einzukriegen, als das Lied gerade aus ist. Als nächstes gibt es eine Diskussion zwischen der Sängerin und dem Publikum, eine Art Diskussionsrunde; eine Frau aus dem Publikum fragt die Sängerin etwas, ich weiss nicht mehr was, aber mein Name wird in ihrer Frage auch erwähnt – ich kann den Zusammenhang nicht mehr sagen, er war nicht unbedingt „wertend“, ich weiss nur dass mein Name plötzlich fiel. Schnitt – hier begann noch eine neue Traumsequenz: ich höre ein Lied von Georg Danzer, „A letztes Liad“, das ich im echten Leben ein paarmal auf Youtube gehört habe, es hat mich immer sehr berührt und mir sehr gefallen, ein wunderschöner, tiefer Song. Hier im Traum weine und weine ich bei dem Lied, kann gar nicht mehr aufhören. Ich weine ja eigentlich sehr gern und lasse mich gern berühren usw. Das geschieht auch hier im Traum. Der Traum endet dann mit einer Szene, in der ich vor meinem Laptop sitze und etwas arbeite, aber weiterhin weine – das vermischt sich hier mit einer anderen Geschichte, die ich gerade geschrieben, aber noch nicht veröffentlicht habe.

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(Jänner 2015)

Ich fahre mit jemandem im Auto mit, sitze hinten am Rücksitz – so wie in meiner ersten Erinnerung meines Lebens? Wir fahren so dahin, und ich komme irgendwann drauf, dass ich meine Geldbörse mit allen wichtigen Dingen und Ausweisen verloren oder verlegt habe. Es werden oder waren deswegen sehr viele Amts- und Behördenwege notwendig, alle diese Papiere und Ausweise wieder aufzutreiben, die Person, mit der ich im Auto fahre, musste diese ganzen Wege offenbar mit mir mitmachen, vielleicht auch mich da überall hinführen, ich weiss es nicht. In dem Auto ist es ziemlich chaotisch, es liegt sehr viel Zeugs auf- und übereinander; irgendwann räume ich die Sachen doch ein bissl auf und weg und zur Seite, und siehe da, unter einigen Sachen versteckt (ich sehe intressanterweise irgendwas kleines pyramidenförmiges vor mir, das ich hochhebe) liegt plötzlich meine Geldbörse. Das ist ansich sehr positiv, aber mein vorrangiges Gefühl ist das von Schuld – Schuld, dass ich jemandem unnötig Arbeit gemacht habe, wo ich doch nur unter den Sachen im Auto nachschauen hätte müssen. Also Schuld einmal mehr – ein Thema, das sich durch mein Leben zieht.

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(Dezember 2014)

Seit ich meine Träume aufschreibe, merke ich sie mir plötzlich.. -Ich habe mit zwei Freundinnen/Bekannten einen gemeinsamen Auftritt gehabt, in einem grossen Museum o.ä. Nachher sitze ich mit einer der beiden (sie ist keine Musikerin) zusammen in einem Lokal, die andere ist offenbar noch in der Garderobe, ich möchte ihr auch unbedingt noch Bescheid geben, wo wir sind. Zu der anwesenden Freundin sage ich, „Siehst du, jetzt hast du so lange darum gerungen, eine Künstlerin zu sein und als Künstlerin ernstgenommen zu werden, jetzt hast du`s endlich geschafft“ (was im „echten Leben“ tatsächlich so ist/war). Sie spricht mit mir, erzählt mir etwas, aber währenddessen fallen mir verschiedene Reime ein, die ich unbedingt aufschreiben möchte, ich schreibe sie in mein kleines Notizbüchlein, was mir aber unangenehm ist, weil ich der Freundin ja zuhören und voll dabei sein will. Ich entschuldige mich bei ihr, sie meint aber, hör bitte endlich auf, dich zu entschuldigen. Während ich weiterschreibe und sie weiterspricht, sehe ich hinter ihr auf einer Mauer die selben Reime gross stehen, die ich gerade aufschreibe.. Nur mitten in einer Zeile auf der Mauer steht plötzlich etwas, was nicht zum Reim dazugehört, plötzlich ein Satz in einer anderen, blauen Schrift, die aussieht, als ob sie tiefer drin in der Mauer, quasi in einer Furche stehen würde, und gegen Satzende grösser wird, und am Schluss des Satzes steht gross das Wort LÖSUNG. Während ich das lese, sagt die Freundin genau dasselbe Wort, Lösung, und ich frage sie, wie sie das wissen kann, was ich da grad hinter ihr auf der Mauer lese. Anschliessend bin ich noch hinter dem Haus in einem grossen Garten, wo Kinder spielen, was sehr schön ist, ich geselle mich zu zwei von ihnen dazu. (Die generelle Symbolik ist hier recht klar – wobei z.B. der Schluss für mich nicht bedeutet, dass ich Kinder will, sondern dass ich drauf Lust habe, frisch und unbekümmert wie ein Kind mit etwas ganz Neuem anzufangen, voller Lust und Spass und Entdeckungsfreude, im wahrsten Sinne des Wortes spielen.)

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(Dezember 2014)

Neuer Traum.. Ich bin am Flughafen, es sind hunderte andere Musiker da, wir sollen offenbar alle gemeinsam zu einem grossen Festival fliegen (möglw. nach Südamerika). Es herrscht aber ziemliches Chaos, niemand scheint sich recht mit dem Flugplan auszukennen. Irgendwann beginnt das Boarding, es sollen fünf- bis sechshundert Musiker (oder mehr) in EIN einziges Flugzeug rein.., was natürlich zu sehr langem Warten beim Boarding führt. Insgeheim will ich eigentlich gerade nicht wegfliegen, würde lieber erst später abreisen, und überraschenderweise wird mir mein Wunsch erfüllt – ein Mann von der Airline erklärt mir plötzlich, dass ich auf einen anderen Flug gebucht wurde, allerdings nicht zu einer späteren Uhrzeit, sondern überhaupt an einem völlig anderen Datum – was mir in dem Moment auch durchaus recht ist. Der Mann erklärt mir auch, dass ich wegen der Umbuchung in einer besseren Klasse fliegen werde, und zwar in der „XLM“-Klasse (wieder eine köstliche Traum-Kreation :-), und er zeigt mir auf einer Landkarte auch die Route, die ich fliegen werde – offenbar über ganz Südamerika, und anschliessend wieder über halb Südamerika zurück (? :-). Als Entschädigung für die ganze Umbuchung steht plötzlich ein kleiner Teller Gulasch vor mir (was mich im Traum trotz meines Vegetarismus offenbar nicht stört), daneben ein paar Stück Weissbrot und ein Glas Mineralwasser. Als ich das Tablett wegtrage, steht aber das Mineralwasserglas plötzlich IM Gulasch drin :-). Im Weggehen singt mir der Mann von der Airline noch eine Art bluesige Melodie/Phrase zu, die ich beim Aufwachen noch im Kopf habe. Ich gehe mit dem Essen zu einer Gruppe von Musikern, die sich wundern, warum ich noch da bin. -Strange & interesting stuff..

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(Dezember 2014)

Ein Freund von mir hat einen Film-Dreh auf die Beine gestellt, bei dem aber von Anfang an der Wurm drin ist, weil irgendjemand anderer meinen besagten Freund wegen diesem Filmdreh verklagt hat – ich weiss nicht weswegen genau, aber bei Beginn der Dreharbeiten ist die Klage bereits anhängig. Ich soll die Musik zu diesem Film machen, aber auch bei den eigentlichen Dreharbeiten teilweise dabei sein, als Statist oder so ähnlich, offenbar habe ich mich dazu verpflichtet, es ist mir aber extrem peinlich, da mitzuwirken, offenbar weil der Film totaler Müll wird, und ich hoffe nur, dass man mich in diesen Szenen eh nicht genau sieht. Wir befinden uns dann irgendwo auf einer Tankstelle, ein Haufen Leute, eine ganze Busladung voll; jemand steht etwas entfernt bei einem Auto, hat einen Cowboyhut auf (offenbar ein Western?), und tankt gerade sein Auto – plötzlich beginnt er mit dem Tankhahn auf uns alle zu schiessen, er feuert Salven, Schüsse aus dem Tankhahn ab. Wir gehen in Deckung und sind alle völlig verschreckt, bis wir herausfinden, dass das schon der erste Dreh war, was wir überhaupt nicht wussten, ohne Vorwarnung.. Wir sitzen anschliessend alle in einem Bus, der Bus ist total voll, und es ist sehr unangenehm, da drin zu sitzen, fast kein Platz, extrem eng, und vor mir legt jemand seine Rückenlehne so zurück, dass ich nur mehr völlig verrenkt dasitzen kann. Ich setze mich dann weiter nach hinten in den Bus, dort geht es irgendwie, aber der Eindruck verstärkt sich, dass bei diesem Projekt irgendwie alles schiefläuft – leider für den besagten Freund (den ich im echten Leben schon lange nicht mehr gesehen habe) nicht untypisch, solche problembehafteten Projekte anzufangen, gleich auch mit Klage & Co. Es gibt auch einen Produzenten, der sich recht wichtigmacht, er spricht englisch, und ich verstehe manchmal nicht gleich alles, was er sagt – einmal hält er mich deswegen offenbar auch für ziemlich dumm, weil ich eine offenbar witzige Bemerkung von ihm nicht sofort verstehe. Am Schluss des Traumes stehe ich mit dem Produzenten bei einem total ausgebrannten Bus, von dem ich mir zuerst nicht sicher bin, ob es unser Reisebus ist, es ist aber offenbar nur „Requisite“. An dieser Stelle Filmriss..

 

 

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